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Mit der Stiftung „Lüttke Lüe“ aus Garrel, der Flüchtlingshilfe Langförden und der Initiative Kirche am Campus – Menschen mit Behinderung und Studenten der Hochschulgemeinde Vechta gehören drei Oldenburger Projekte zu den 27 Preisträgern eines Wettbewerbs zum 750-jährigen Domjubiläum in Münster. Passend zum Jubiläumsmotte „Willkommen im Paradies“ hatte das Bistum für den Wettbewerb Initiativen gesucht, die Menschen ein Stück vom Paradies erahnen und spüren lassen.


Weihbischof Heinrich Timmerevers aus Vechta überreichte den Vertretern der hiesigen Preisträger die jeweils mit 750 Euro, genau so viel, wie der Dom an Jahren zählt, dotierten Auszeichnungen bei einer Feier im Foyer der Bezirksregierung. In deren Dienstgebäude gegenüber dem Dom präsentierten sich die Siegerprojekte mit umfassenden Informationen.


Die 2008 ins Leben gerufene Bürgerstiftung „Lüttke Lüe“ in Garrel verfügt inzwischen über ein Kapital von 150 000 Euro und schüttet jährlich rund 10 000 Euro aus. Sie verteilt beispielsweise Gutscheine für Schultaschen und stellt örtlichen Schulen, Kindergärten oder Vereinen Geld zur Verfügung, damit kein Kind aus finanziellen Gründen von sozialen Aktivitäten ausgeschlossen werden muss.


„Mit einem solchen Projekt entsteht Sensibilität in politischen Gemeinden für benachteiligte Menschen“, sagte Bischof Timmerevers. "Die Initiatoren solcher Projekte tun oft viel Gutes im Verborgenen. Diese Sensibilität finde ich absolut nachahmenswert“.  



Weihbischof Heinrich Timmerevers überreichte die Auszeichnung an den Kuratoriumsvorsitzenden von "Lüttke Lüe", Hubert Looschen, sowie an die weiteren Vertreter des Kuratoriums Ingrid Nienaber, Monika Düker und Günter Hinxlage (von links).

Erläuterungen zur Stiftung "Lüttke Lüe" gab Kuratoriums-Vorsitzender Hubert Looschen.



Fotos: privat