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Alle drei Redner waren sich auf der Feier zum 10-jährigen Bestehen der Stiftung
„Lüttke Lüe“ einig. Es sei eine segensreiche Einrichtung, die das soziale Ungleichgewicht ein
wenig ausgleichen könne, hieß es in den Grußworten.
„Die Stiftung ist in den Köpfen und in den Herzen der Einwohner Garrels angekommen“,
sagte der Vorsitzender Hubert Looschen in seiner Begrüßung. Unterstützung erführe die
Stiftung aus allen Teilen der Bevölkerung. Privatpersonen, Firmen, Vereine und Schulen
stellten sich in den Dienst der guten Sache. Besonderen Dank erfuhr die Familie Wendeln, der
die Stiftung besonders am Herzen liegt und diese nicht nur ideell unterstützt.Erwähnt wurde
auch der viel zu früh verstorbene Norbert Högemann, der mit einer der Ideengeber dieser
Stiftung war. Die Stiftung mache bei den Förderungen keine Unterschiede bei der Herkunft.
„Dasi ist unsere Antwort auf die Ereignisse in Chemnitz“, betonte Looschen.
Landrat Johann Wimberg überbrachte die Glückwünsche des Landkreises Cloppenburg.
In unserem reichen Land, gäbe es auch Menschen, die nicht am Gemeinschaftsleben
entsprechend teilnehmen könnten, sagte er. Die Stiftung, ausgestattet mit einem Kapital von
200.000,00 € könne da unbürokratisch helfen. Wimberg lobte die Garreler Bevölkerung
wegen ihrer guten Vernetzung. Er strich die Mentalität dieser Region hervor „Nicht lang
schnacken- machen!“. „So können Sie stolz sein auf die die vielen glücklichen Gesichtern,
denen Sie ein Lächeln gegeben haben“, sagte Wimberg.
Als Caritasdirektor und Vorsitzender der Caritas Gemeinschaftsstiftung beglückwünschte Dr.
Gerhard Tepe die Garreler zum Jubiläum. Looschen sei Kuratoriumsmitglied der
Gemeinschaftsstiftung und gäbe zahlreiche Impulse, sagte Tepe. „Sie brennen für die Sache“,
betonte der Caritasdirektor. Die Stiftung verfolge den biblischen Auftrag, bei den
Schwächsten nicht wegzusehen, sondern sie in die Mitte der Gesellschaft zu stellen, und da
helfen, wo Hilfe gebraucht wird.
Bürgermeister Andreas Bartels machte deutlich, dass die Stiftung in die Gemeinschaft Garrels
eingebettet sei. Sie sei eine Existenzgrundlage für alle und nicht nur finanziell, sagte er.
Auch er wies auf die soziale Schieflage in Deutschland hin. „Mit dieser Stiftung haben Sie
mehr soziale Gerechtigkeit geschaffen“, lobte er und überbrachte den Dank und die
Glückwünsche der Gemeinde Garrel.
Pfarrer Paul Horst dankte im Namen der Kirchengemeinde und überreichte die
Entpflichtungsurkunde des Weihbischofs Wilfried Theising für die ausscheidenden
Kuratoriumsmitglieder Andreas Bartels und Günter Hinxlage, sowie die Ernennungsurkunden
für weitere Kuratoriumsmitglieder:
Monika Düker, Hubert Looschen (Vorsitzender), Yvonne Högemann, Franz-Josef Behrens,
Ingrid Nienaber, Ulrich Wendeln (2. Vorsitzender), Roswitha Kirsch, Pfarrer Holger
Ossowski, Manfred Nienaber, Manuel Hellmann und Monika Voßmann. Der Gesangverein
„Cäcilia“ umrahmte die Veranstaltung musikalisch.
Martin Kessens